JUDO .....?
Judo ist eine sportliche
Wettkampfform, die aus dem Jiu-Jitsu entwickelt wurde.
Jiu-Jitsu war die Selbstverteidigung der
Samurai.
Judo kam in den 30. Jahren nach Europa
und etablierte sich 1953 mit der Gründung des
Deutschen Judobundes.
1964 wurde JUDO eine olympische
Disziplin.
Im JUDO sind alle gefährlichen
Griffe verboten, weshalb das Verletzungsrisiko sehr
gering ist.
Der Name JUDO drückt dies auch im
Deutschen aus, nämlich "SANFTER WEG".
Der JUDO-Sport fördert die
Motorik und trägt zur geistigen und
körperlichen Entwicklung bei.
Nicht zuletzt wird JUDO deshalb auch
gerade im Behindertensport mit Erfolg
eingesetzt.
Ziele des
Judosports:
JUDO ist mehr als nur ein Sport, JUDO
trainiert Körper und Geist.
JUDO macht Spass.
JUDO verbessert die
Koordination.
JUDO ist
persönlichkeitsfördernd.
JUDO ist Freizeit.
JUDO verbessert und erhält
Gesundheit und Wohlbefinden.
JUDO verbessert die geistigen
Fähigkeiten.
JUDO lernt "Disziplin".
JUDO hilft neue Freunde zu
finden.
JUDO hilft ein gutes Sozialverhalten
zu lernen, zu erfahren und zu entwickeln.
JUDO schafft Erlebnisse, Abenteuer und
neue Erfahrungen.
JUDO lernt neue Bewegungen und
bekannte zu verfeinern.
JUDO kann später als
Selbstverteidigungsmöglichkeit dienen.
JUDO zeigt körperliche Grenzen
auf.
JUDO fördert die
Kreativität.
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Was versteht man unter KATA?

Bei allen Kata handelt es sich um
Formen, die bis ins Detail festgelegte
Bewegungsabläufe zum Inhalt haben. Diese basieren
auf die von alten Meistern nach eingehendem Studium und
über Jahrhunderte gesammelten
Erfahrungen.
So wie die Kata, als Übungsform
in allen Künsten des Do, wie z.B. Kendo oder Kyudo
manifestiert ist, so findet man sie auch im Judo als Form
des Weges, weil erst sie den geistig-philosophischen
Inhalt des Weges verständlich werden
lässt
Da laut Professor Jigoro Kano die Kata
eine Kunstform ist, die - richtig und gut interpretiert,
die Ästhetik des Judo ausdrückt- schrieb er
vor, dass alle Lehrer und Dan-Träger diese Form
beherrschen sollten, um sie ihren Schülern zeigen zu
können.
Bewerber für Dan-Prüfungen
und Kata-Meisterschaften sollten mit großem Elan
und Eifer an das Studium einer Kata herangehen, wenn
dieses von Erfolg gekrönt sein soll. Das ist auch
zwingend notwendig, denn die geistige Auseinandersetzung
mit dem Wesen und Inhalt der Kata erfordert vollkommene
Konzentration wie die praktische Umsetzung
körperlicher Perfektion.
Letztendlich ist das Studium einer
Kata kein reines Einstudieren mechanischer
Bewegungsabläufe, sondern eine Demonstration einer
Kunstform.
Die gute Interpretation einer
Kunstform, wie die Kata, lässt durchaus eine
individuelle Auffassung zu und lässt auch
genügend Spielraum für
Gestaltungsmöglichkeiten. Jedoch sind eigenwillige
oder gar entfremdende Veränderungen der festgelegten
Bewegungsabläufe nicht zulässig. In diesen
Fällen könnten die vorherrschenden Prinzipien
unbeachtet bleiben.
Gang, Haltung und Rhytmus beider
Darsteller sind für einen reibungslosen
Bewegungsablauf und damit auch für den optischen
Eindruck einer Kata von größter
Bedeutung.
So sind z.B. eckige und gar hastige
Bewegungen, die dadurch entstehen, dass zuviel Wille und
Energie aufgewendet werden, unbedingt zu vermeiden. Sie
führen zum größten Feind jeder
künstlerischen Interpretation - der
Disharmonie.
Gerade die Harmonie von Geist und
Körper beider Akteure, die Übereinstimmung
ihrer Bewegungen im Handeln und im Dulden, ihre innere
und äußere Ruhe und Ausgeglichenheit sind
unerlässliche Voraussetzungen für das gute
Gelingen einer Kata.
Das Üben einer Kata ist ein
gemeinsames Studium bei persönlicher
Höchstleistung und erfüllt somit auch das
Prinzip der gegenseitigen Hilfe und des Wohlergehens
beider Partner in vollendeter Weise.